(HH) Vortrag 23.02: Antisemitismus in feministischen Kontexten

In der Reihe „Der neue alte Antisemitismus“: Wir müssen reden. Antisemitismus in feministischen Kontexten

Vortrag & Diskussion mit Merle Stöver

23. Februar 2017, 19-21 Uhr.
Ort: Universität Hamburg.

Veranstaltet von einer studentischen Initiative in Kooperation mit Bagrut e.V. und der Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender & Queer Studies.

Feminismus stellt eine gesellschaftliche Notwendigkeit dar und muss immer Teil einer Gesellschaftsanalyse und -kritik sein. Doch mit Blick auf gesellschaftliche Missstände sehen wir das Fortleben antisemitischer Ideologie, die weder vor linken Kontexten noch vor feministischen Gruppierungen und ihren Gesellschaftstheorien Halt macht. Daher gilt es die Frage, ob es unter Feminist*innen bzw. im Feminismus Antisemitismus gibt, näher zu untersuchen.
Dafür soll sowohl ein historischer Abriss der deutschen Frauen*bewegungen als auch der feministischen Debatten gegeben werden. Der Blick wird auf aktuelle feministische „Ikonen“ und neue feministische Bündnisse und Theorien gelenkt um anschließend die Frage zu besprechen, ob es Parallelen und strukturelle Gemeinsamkeiten zwischen antisemitischer Ideologie und feministischen Theorien gibt.

Merle Stöver (Berlin) ist Feministin und Bloggerin. The Anti in Romantic: <merlestoever.blogspot.de>

Unterstützt durch das AlleFrauen*Referat Universität Hamburg und den AStA der Universität Hamburg.