(DO) Podium 4.9: „Was tun gegen Antisemitismus?“

Wir freuen uns gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Netzwerks zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund am 4. September 2019 zur Podiumsdiskussion einladen zu dürfen. Im Zentrum wird die Frage stehen, wie den vielfältigen Ausprägungen des Antisemitismus in Dortmund wirksam begegnet werden kann.

Mittwoch, 4. September 2019
Beginn 18 Uhr

Auslandsgesellschaft Dortmund, Steinstr. 48 („DO Hbf“), Großer Saal

„Insbesondere von rechts artikuliert sich Antisemitismus in Dortmund deutlich. Neben einschlägigen Parolen haben in jüngster Zeit auch israelfeindliche Plakate bei vielen Dortmunder*innen für Unmut gesorgt. Ebenso mussten wir in der Vergangenheit Übergriffe und Pöbeleien gegen Jüdinnen und Juden erleben. Allerdings kann der Antisemitismus in unserer Stadt nicht allein im Rechtsextremismus verortet werden. Antisemitische Beleidigungen in Schulen, israelfeindliche Demonstrationen und Veranstaltungen sowie die Notwendigkeit des Schutzes jüdischer Einrichtungen in Dortmund sind ebenso Teil eines umfassenden Problems, mit dem es sich auseinanderzusetzen gilt. Dabei sind neben der Entwicklung von pädagogischen Konzepten auch die Stadtgesellschaft und die demokratischen Institutionen gefragt.

Wie kann daher die Zivilgesellschaft in Dortmund dem Antisemitismus begegnen? Wie kann eine gelungene Sensibilisierung aussehen und welche Angebote haben sich als hilfreich erwiesen?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Mitgliedern des Netzwerks zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund diskutieren, die in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern aktiv sind. Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Ausstellung ‚Du Jude! Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland‘ statt, die vom 8. August bis zum 6. September im Foyer der Auslandsgesellschaft gezeigt wird.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Die Veranstaltung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen trägt die Referent*in die Verantwortung.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.“