Chronik

2020

  • Im Rahmen der Radikalisierungs- und Antisemitismusprävention sind wir ständige Kooperationspartner*in des „Demokratie leben“-Projekts U-Turn: Wege aus dem Rechtsextremismus & der Gewalt in Dortmund.
  • Mit einem Online-Workshop zum Anschlag von Halle, Antisemitismus, Antifeminismus und politischen Verschwörungsmythen waren wir auch in diesem Jahr wieder Partner*in der Amadeu-Antonio-Stiftung und des Anne-Frank-Zentrums Berlin für die „Aktionswochen gegen Antisemitismus“.
  • Im Auftrag der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW hat Bagrut e.V. gemeinsam mit SABRA, der Kölnischen Gesellschaft und dem Bundesverband RIAS e.V. die Problembeschreibung „Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen“ erstellt und herausgegeben.

2019

  • Gemeinsam mit anderen lokalen Akteuren haben wir zu Beginn des Jahres das Netzwerk zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund der Öffentlichkeit vorgestellt, dessen Grundsatzerklärung von Stadt und Stadtrat begrüßt und beschlossen wurden.
  • Mit dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus haben wir in Hamburg Veranstaltungen durchgeführt, so im April 2019 zum Antisemitismus in völkischem Populismus & ‚Neuer Rechter‘ sowie im Oktober gemeinsam mit der Diakonie Hamburg zum Umgang mit der völkischen und ‚Neuen‘ Rechten in der Demokratie.
  • Mit verschiedenen Workshops und Vorträgen, u.a. zu Antisemitismus im Internet oder in der Fussball-Fankultur, zu Verschwörungsideologien oder Israel-Boykottkampagnen, waren wir bei Fachtagen zur Antisemitismusprävention sowie bei lokalen Initiativen und Schulen, u.a. in Dortmund, Hamburg, Bochum und Köln zu Gast.
  • Für Multiplikator*innen-Workshops zu Antisemitismus, Rassismus und den Möglichkeiten politischer Bildung haben wir u.a. mit dem Gedenkort Villa ten Hompel Münster und dem Jüdischen Museum Dorsten, der Justizverwaltung Dortmund sowie der Fachberatung Migrantenselbstorganisation NRW kooperiert.
  • Gemeinsam mit anderen Projektpartner*innen haben wir im September die Jüdische Kulturinitiative bei der Durchführung des „Benefiz-Festival für die Freiheit der Künste und gegen Kulturboykott“ in Bochum unterstützt, dessen Erlöse der international arbeitenden Israel Trauma Coalition zu Gute kamen.
  • Mit einem Projekt angewandter Sozialforschung zum Antisemitismus in NRW haben wir uns weiter mit Sabra. Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und dem Bundesverband RIAS e.V. vernetzt.
  • Unsere Mitglieder haben wiederum Hochschulseminare, zu Politischer Psychologie, zur Kulturpsychologie und zur Antisemitismus-, Rassismus- & Autoritarismusforschung, durchgeführt sowie verschiedene wissenschaftliche und Publikationsprojekte vorangetrieben, u.a. mit dem AK Ruhr („Jenseits des Bermuda-Dreiecks. Verschwörungstheorien als Thema der politischen Bildung“).
  • Im Rahmen der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ waren wir gemeinsam mit unseren Projektpartner*innen in Hamburg, der Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender & Queer Studies und dem Stadtteilarchiv Ottensen e.V., auch 2019 wieder Partner*in der Amadeu-Antonio-Stiftung und des Anne-Frank-Zentrums Berlin, u.a. zu Antifeminismus & Antisemitismus sowie mit einer Stadtteilführung zum jüdischen Leben in Altona.

2018

  • Im Juli 2018 erscheint der Flyer zu unserem Selbstverständnis und unseren Bildungsangeboten.
  • Mit verschiedenen Kooperations-Partner*innen, u.a. dem Jungen Forum der deutsch-israelischen Gesellschaft Ruhr, dem FR Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und dem AlleFrauen*-Referat der Uni Hamburg, haben wir im Ruhrgebiet und in Hamburg Filmvorführungen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen organisiert und uns in verschiedene aktuelle Debatten vor Ort eingebracht. Themen waren u.a. „Pinkwashing“ und Israelfeindschaft, Antisemitismus und Israel-Boykottkampagnen oder Erinnerungskultur und (auto-)biografische Spuren des Holocaust.
  • Zu verschiedenen Themen wie etwa Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus oder Verschwörungsideologien waren wir mit Vorträgen oder Schüler*innen-Workshops bei Initiativen und Institutionen u.a. in Münster, Alsfeld (Hessen), Dortmund und Leipzig zu Gast.
  • Unsere Mitglieder haben daneben u.a. verschiedene Hochschulseminare, so zu Erinnerungskultur & Gedächtnis oder zur Antisemitismus-, Rassismus- & Autoritarismusforschung, sowie wissenschaftliche und Publikationsprojekte durchgeführt.
  • Wiederum waren wir 2018, u.a. gemeinsam mit der Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender & Queer Studies, in Hamburg Partner*in der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ der Amadeu-Antonio-Stiftung und des Anne-Frank-Zentrums mit Veranstaltungen zu Israel-Boykottkampagnen sowie zu Antisemitismus in (queer-)feministischen Debatten.
  • Daneben haben wir uns weiter auf unterschiedlichen Ebenen in der regionalen und bundesweiten Vernetzungsarbeit zur Antisemitismusprävention und politischen Bildung engagiert.

2017

  • In Kooperation u.a. mit der Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender & Queer Studies und dem AStA der FH Dortmund haben wir in Hamburg und Dortmund Veranstaltungen zu Antisemitismus in feministischen Kontexten und zu Antisemitismus, Nationalismus & Geschlechterbildern in extrem rechten Parteien durchgeführt.
  • Mit Workshops und Vorträgen z.B. über „Verschwörungstheorien“, Israel-Boykottkampagnen oder Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus waren wir bei Initiativen und Schulen u.a. in Dresden, Dortmund und Jena zu Gast.
  • In New York haben Mitglieder auf einem wissenschaftlichen Workshop Thesen zur autoritären Agitation im 21. Jahrhundert vorgestellt. Daneben haben unsere Mitglieder Hochschulseminare und andere wissenschaftliche und Publikationsprojekte, u.a. zur Antisemitismus-, Rassismus- & Autoritarismusforschung, durchgeführt.
  • Aktiv haben wir uns weiter in der regionalen und bundesweiten Vernetzungsarbeit zivilgesellschaftlicher und öffentlicher Akteure zur Antisemitismusbekämpfung engagiert und unsere inhaltlichen Angebote weiterentwickelt.

2016

  • Im Laufe des Jahres haben wir verschiedene Vortrags- und Workshop-Angebote zu unterschiedlichen Themen im Bereich politischer Bildung zu und Prävention von Antisemitismus entwickelt.
  • Im November und Dezember 2016 fanden die ersten Veranstaltungen in unserer Reihe „Der neue alte Antisemitismus“ in Hamburg statt. Themen waren Antisemitismus in der Fussball-Fankultur (in Kooperation mit den Fanräumen im Millerntorstadion e.V.) sowie Antiimperialismus, Antizionismus und Nationalismus von links. Die Veranstaltungen wurden unterstützt im Rahmen der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ der Amadeu-Antonio-Stiftung.

2015

  • Im November 2015 gründet sich der Verein Bagrut. Verein zur Förderung demokratischen Bewusstseins e.V. (Amtsgericht Dortmund | Registernummer: VR 7169).